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Frühstück im Hotel. In der Nähe von Puerto de la Cruz liegt
die altehrwürdige Stadt La Laguna, die bereits 1496 gegründet
wurde und nach 1510 zur Metropole des gesamten kanarischen Archipels avancierte.
Die Strassen der Stadt wurden dem spanischen Kolonialstil entsprechend schachbrettartig
angelegt. Diese Grundform blieb bis heute erhalten. Hier findet man auch
die Sehenswürdigkeiten der Stadt, wie z.B. die unter Denkmalschutz
gestellte Kirche Nuestra Senora de La Concepcion, die Kathedrale
oder das Kloster Santa Catalina.
Von La Laguna führt eine Strasse in den Mercedes-Wald.
Meterhohe Baumheide und dichter Lorbeerwald bedecken die Hänge.
Die Strasse ist eng und an den vielen Ausweichstellen eröffnen
sich immer wieder Ausblicke auf das Anaga-Gebirge. Vom Mirador Pico del
Ingles genießt man einen atemberaubenden Ausblick auf den
Nordteil der Insel von La Laguna über die Cordillera Dorsal bis zum
Teide.
Lohnenswert ist von hier aus ein Abstecher nach Taganana. Seit 1968
gibt es eine Strasse zu dem kleinen Flecken am Meer. Das Wort Taganana
kommt aus der Guanchen-Sprache und bedeutet "Land der Felsen".
Es ist ein Vergnügen durch die engen Gassen mit den weißen
Häusern und dem Kopfsteinpflaster zu spazieren. Einige kleine typische
Restaurants am Meer laden zum Fischessen ein. Die fangfrischen Fische
versteht man hier herrlich zuzubereiten.
Zurück auf der Hauptstrasse führt die Fahrt hinab ins kleine Örtchen
San Andres. Man lebt hier vom Fischfang, von der Landwirtschaft und von
den Besuchern des Teresita-Strandes. Die Playa de las Teresitas ist
Teneriffas schönster Strand. Fast 2 km lang mit weißem Strand
und Palmen. Da hier zudem noch mehr die Sonne scheint als anderswo im
Norden, ist der Strand am Wochenende ziemlich ausgebucht. Wer Lust und Laune
hat, kann sich hier in die Fluten des Atlantiks stürzen. Süßwasserduschen
sind am Strand vorhanden.
So erfrischt geht die Fahrt zurück Richtung Puerto del La Cruz jedoch
nicht ohne dem Weinort Tacoronte einen Besuch abzustatten. Der Weinbau
hat auf Teneriffa seit dem 15. Jahrhundert Tradition und fand seine Blüte
zwischen 1550 und 1670. An den Höfen Spaniens und Europas durfte zu
damaliger Zeit der "Malvasier" aus Teneriffa nicht fehlen, da er "die Sinne erfreut und das Blut parfümiert".
In zahlreichen Bodegas kann man den Wein der Insel probieren. Wir besuchen
die Bodega Alvaro, wo wir Sie zu einer Weinprobe einladen, zu welcher
kanarische Kartoffeln, Ziegenkäse und Rohschinken gereicht werden.
Anschließend Fahrt ins Hotel. Abendessen und Übernachtung.
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